EIGENSCHAFTEN DER GASFEDERN
23.12.2022| Ansichten: 516

Die dynamische Leistung von Gasfedern wird von einer Reihe von Faktoren beeinflusst:

  • Viskose Reibung (Dämpfung):Diese Kennlinie ist konfigurierbar und ermöglicht die Steuerung der Ein- und Ausfedergeschwindigkeit durch ein integriertes Dämpfungselement. Die Dämpfungsstärke einer Feder kann durch dynamische Tests gemessen werden und wird üblicherweise durch eine Gasfederkennlinie (Kraft-Weg-Kurve) dargestellt (Abbildung 2). Weitere Informationen zur Dämpfung finden Sie unter Abschnitt 6.3.

  • Trockenreibung:Diese Eigenschaft ist auf den Kontakt beweglicher Teile mit statischen Teilen zurückzuführen. Obwohl Gasfederteile geschmiert sind, neigen Dichtungen dazu, den Schmierfilm nach einer gewissen Zeit der Inaktivität zu beschädigen, was zu sogenannter Haftreibung oder Losbrechreibung führt. Haftreibung wird oft als kurzzeitige Kraftspitze wahrgenommen, wenn eine Gasfeder nach einer Zeit der Inaktivität komprimiert wird. Sie kann durch den Einsatz spezieller Flüssigkeiten, reibungsarmer Dichtungen und hochveredelter Stangen minimiert werden.

  • Progression oder K-Faktor:Wie bereits erwähnt, ist der K-Faktor von Gasfedern durch die Kombination von Stange und Körper sowie das Ölvolumen flexibel konfigurierbar. Der K-Faktor ist der Parameter, der die Steigung einer Gasfeder definiert.