WIE FUNKTIONIERT EINE GASFEDER?
Beim Einführen der Kolbenstange in den Zylinder (Kompressionshub) verringert sich das innere Gasvolumen, was zu einem proportionalen Druckanstieg führt (Boylesches Gesetz). Folglich ist die Kraft einer Gasfeder höher, wenn die Stange zusammengedrückt wird (siehe Abbildung 1).
Der Unterschied zwischen den Kräften an den beiden äußersten Stangenpositionen – genannt P1-KraftundP2-Kraft bzw.- ist eine wichtige Eigenschaft einer Gasfeder und wird genannt.K-Faktor (IGS) oder Gasfederprogression. Im Vergleich zu mechanischen Federn können Gasfedern sehr niedrige K-Faktoren erreichen, die typischerweise zwischen 1,05 und 1,8 (oder 80 % Progression) liegen.Im Gegensatz zu Schraubenfedern werden Gasfedern mit der erforderlichen P1-Kraft vorgespannt (unter Druck gesetzt), die sofort verfügbar ist.
Aus diesem Grund muss die Kraft P1 bei der Berechnung der Kraft einer Gasfeder an einer bestimmten Position berücksichtigt werden:
Wo F ist die Kraft einer Gasfeder, k ist die Federkonstante in N/mm (Kraftänderung pro Kompressionseinheit) und X ist die Auslenkungsdistanz in mm.
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